Zu Dublin wäre mir vor meiner Reise nicht viel eingefallen. Keine Sehenswürdigkeit und kein Gebäude, das ich hätte nennen können, wenn mich jemand nach der Hauptstadt Irlands gefragt hätte. Gedanklich zu weit entfernt war die grüne Insel und ihre Hauptstadt für mich. Mit Dublin und Irland verband ich am ehesten noch dunkles Bier mit weisser Schaumkrone. Während meiner Reisevorbereitungen habe ich festgestellt, dass die Inselhauptstadt im Nordwesten Europas doch zahlreiche sehenswerte Dinge zu bieten hat. So ging es für mich nach kurzer Vorbereitung in weniger als 2,5 Flugstunden von Zürich aus nach Dublin. An einem Wochenende im Sommer hat mich die Stadt dann persönlich überzeugt. Wie viele andere europäische Hauptstädte ist Dublin wirklich sehenswert!

Dublin und Umgebung mit dem Velo erkunden

Dublin und die Umgebung lassen sich ideal mit einem Velo erkunden. Um flexibel zu sein, habe ich mir für das gesamte Wochenende ein modernes E-Velo ausgeliehen. Bei herrlichem Wetter und milden Temperaturen habe ich etliche Kilometer in der Stadt und der Umgebung zurückgelegt. Falls Sie sich bei einem Besuch in Dublin ein Fahrrad ausleihen, empfehle ich eine Tour vom Hafen im Osten bis in den Stadtteil Palmerstown. Die etwa 13 Kilometer lange Strecke führt entlang des Flusses Liffey durch den Innenstadtbereich und schliesslich am Phoenix Park vorbei bis in den Westen Dublins. Für Architekturbegeisterte eignet sich ein Zwischenstopp am Bahnhof Heuston. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert hat mich durch sein massives Erscheinungsbild und die gleichzeitig verspielt wirkenden Türme an beiden Seiten begeistert. Von diesem Bahnhof aus fahren die Fernzüge von Dublin aus in nahezu alle Regionen Irlands.

Dublin

Der St. Anne’s Park

Eine weitere Tour führte mich zum neun Kilometer von der Innenstadt entfernten St. Anne’s Park. In dieser Grünanlage befinden sich mehrere Gebäude und einige kleine Tempel aus längst vergangener Zeit. Direkt neben dem Park liegt die Insel „Bull Island“. Diese ist durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden. Sie verfügt über einen Golfplatz und einen langgezogenen Strand an der Ostküste. Besonders empfehlenswert ist eine Weiterfahrt auf die landschaftlich sehr reizvolle Halbinsel Howth Head. Diese lässt sich auf einer Strasse komplett umrunden. Für Fischliebhaber halten hier mehrere Restaurants leckere Gerichte mit Spezialitäten aus dem Meer bereit. Wenn Sie lieber mit der Bahn fahren als mit dem Velo, können Sie einfach einen Zug der „Dublin Area Rapid Transit“ (DART) bis zur Endstation Howth nehmen.

Im Strassenverkehr ist in Irland für uns Schweizer natürlich etwas Vorsicht geboten. Hier fährt man links! Allerdings war ich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von wenigen Minuten und nach einigen Kilometern mit den Gegebenheiten recht gut vertraut und sicher unterwegs.

Sehenswürdigkeiten in Dublin

Dublin

Die Temple Bar im gleichnamigen Viertel

Das berühmteste Viertel Dublins nennt sich Temple Bar und liegt südlich des Flusses Liffey. Die schmalen Strassen dort bestehen aus einem scheinbar uralten Kopfsteinpflaster. In dem quirligen Viertel befinden sich allerlei Boutiquen, Restaurants und Pubs wie die berühmte Temple Bar. Nur wenige Gehminuten entfernt erreichen Sie das Parlamentsgebäude und das Wachsmuseum. Nachdem das Museum einige Jahre geschlossen war, ist es seit 2009 wieder geöffnet. Etwas südlich, nur wenige Meter entfernt, befinden sich die historische Kirche Saint Andrew’s und die Statue von Molly Malone. Die Geschichte der dargestellten hübschen Fischhändlerin ist Inhalt eines bekannten irischen Volkslieds. Die mehrere hundert Jahre alte Kirche beherbergt heute die zentrale Touristeninformation. Auf meinem Weg zur weltberühmten Kathedrale St. Patrick’s mit ihrem gleichnamigen Park habe ich mich durch die Strassen der Altstadt geschlängelt und das Schloss von Dublin besichtigt. Der imposante Bau stammt teilweise aus dem 18. und 19. Jahrhundert und fällt, wie die meisten historischen Gebäude Dublins, durch seine enorm massive Bauweise auf.

Am Nachmittag habe ich mich auf den Weg in das Viertel Broadstone gemacht. Hier befindet sich der Teil der Innenstadt, der nördlich des Flusses Liffey liegt. Zu sehen gibt es hier zwar auch alte Stadthäuser, im Wesentlichen bekommen Sie in diesem Stadtteil jedoch moderne Geschäfte zu sehen. Am östlichen Ende der zentralen Einkaufsstrasse „Henry Street“ befindet sich mit „The Spire“ (die Spitze) eines der Wahrzeichen der Stadt. Dieses „Denkmal des Lichts“ ist eine 123 Meter hohe Skulptur, die der Form einer überdimensionalen Nadel aus Edelstahl nachempfunden ist.

Auf ein Bierchen in einen typisch irischen Pub

In Dublin gibt es unzählige Pubs. Und was wäre ein Besuch in Dublin, ohne dort in einer der typisch irischen Kneipen ein dunkles Bier getrunken zu haben? Bei dieser Gelegenheit konnte ich feststellen, dass die Iren ein recht redseliges Völkchen sind und gerne mit Reisenden ins Gespräch kommen.


Besuchen Sie uns auf bobmoney.ch oder nehmen Sie direkt telefonisch unter +41 800 345 000 Kontakt mit uns auf. Und falls Sie keine Neuigkeiten mehr verpassen wollen, melden Sie sich einfach für unseren Newsletter an. Mein Team und ich freuen uns auf Sie. 

Kategorien: Gut zu wissen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.