Ich möchten Ihnen heute – als ein Urlaubsziel abseits der üblichen Touristenorte – Mazedonien vorstellen. Der kleine Binnenstaat auf dem Balkan hat wunderschöne Landschaften, viel Natur und interessante Städte zu bieten. Besonders beeindruckt mich die kulturelle Vielfalt, eine Mischung aus christlich-abendländischen und orientalischen Traditionen sowie moderner europäischer Lebensweise. Klöster, Moscheen und andere geschichtsträchtige Bauwerke vermitteln an vielen Orten ein lebhaftes Bild der Vergangenheit. Gebirgszüge und Seen bestimmen das Landschaftsbild, Flora und Fauna sind sehr vielfältig – sodass Naturfreunde voll auf ihre Kosten kommen.

Skopje – viel Sehenswertes und ein reges Nachtleben

Mazedonien

Auf dem Zentralplatz steht die riesige Reiterstaute von Alexander dem Grossen.

Wenn Sie nach Mazedonien reisen, rate ich Ihnen zu einem Aufenthalt in Skopje, der Hauptstadt des Landes. Der historische Stadtkern ist türkisch-orientalisch geprägt. Hier gibt es mehrere Moscheen, das Basarviertel und viele Teestuben. Die beiden ehemaligen Badehäuser beherbergen heute Kunstsammlungen. Wenn Sie den Fluss Vardar über die berühmte Steinbrücke überqueren, gelangen Sie auf den Zentralplatz im moderneren Teil der Stadt, auf dem Sie ein riesiges Reiterstandbild von Alexander dem Grossen erwartet. Skopje ist übrigens der Geburtsort von Mutter Theresa, weshalb es hier auch ein ihr gewidmetes Museum gibt. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Kale, die im Westen über der Stadt thront. Weithin sichtbar ist auch das grosse Milleniumskreuz.

Möchten Sie das Nachtleben geniessen, ist die Stadt mit ihren Bars, Clubs und Cafés ebenfalls der richtige Ort. Partygängern empfehle ich neben Skopje auch die mazedonischen Städte Ohrid, Tetovo und Bitola. Für Naturfreunde, die Ihren Urlaub in Skopje verbringen, habe ich noch einen Ausflugstipp. Etwa 15 Kilometer südwestlich der Stadt liegt der künstlich angelegte Matkasee in der gleichnamigen Schlucht. Sie können hier entlang der Felsen wandern oder mit dem Boot fahren und dabei eine der vielen Höhlen erkunden.

Westliches Mazedonien für Naturfreunde, Skifahrer und Stadtentdecker

Mazedonien

Der Ohridsee mit seinem glasklaren Wasser.

In Mazedonien gibt es 3 Nationalparks:

– Mavrovo

– Galičica

– Pelister

Im Mavrovo-Nationalpark können Sie ausgiebig wandern. Als Ausflugsziele empfehle ich Ihnen das Kloster Jovan Bigorski und den Wasserfall Duf bei Bituše. Im Winter ist Mavrovo, neben Popova Šapka nahe der Stadt Tetovo im Nordwesten Mazedoniens, eines der beliebtesten Skigebiete des Landes. Die Gebirgslandschaft des Nationalparks Galičica liegt zwischen dem Ohrid- und dem Prespasee. Der Ohridsee ist ein vielgenutztes Erholungsgebiet mit mehreren Campingplätzen. Der See an der Grenze zu Albanien gilt als einer der weltweit ältesten Seen und als klarster See in Europa. Falls Sie gern Fisch essen, lassen Sie sich die Ohridforelle nicht entgehen, die nur in diesem See vorkommt. In der namensgebenden Stadt Ohrid können Sie interessante Kirchen und Moscheen sowie einen der grössten Basare des Balkans entdecken. Der Nationalpark Pelister mit seinen grossen Balkankieferwäldern befindet sich im südwestlich gelegenen Baba-Gebirge. Östlich des Baba-Gebirgszuges liegt Bitola, die zweitgrösste Stadt Mazedoniens. Dort gibt es nicht nur eine sehenswerte Altstadt aus der Zeit des Osmanischen Reiches, sondern auch Gelegenheiten zum Flanieren, Einkaufen, Essen und Feiern.

Zentral- und Ostmazedonien – Weinbau und Landwirtschaft

Möchten Sie etwas Landestypisches aus Mazedonien mitbringen, empfehle ich Ihnen kunsthandwerkliche Arbeiten, regionaltypische Lebensmittel oder Wein. Mazedonien hat eine lange Weinbautradition. Das bekannteste Gebiet ist die zentral gelegene Region Tikves. Dort gibt es viele Weingüter, die sehr guten Wein zu günstigen Preisen anbieten. Der östliche Teil des Landes, an der Grenze zu Bulgarien, ist landwirtschaftlich geprägt. Da in dieser Region vor allem Kühe und Schafe zur Milchproduktion gezüchtet werden, gibt es dort viele Käsespezialitäten zu entdecken. Sehenswert ist auch die megalithische Sternwarte Kokino, circa 30 Kilometer östlich von Kumanovo gelegen. Sie besteht aus 7 Markierungen, die vor ungefähr 3800 Jahren in Stein gehauen wurden. Diese dienten der Beobachtung von Sonnen- und Mondpositionen.

Anreise, Unterkunft und Mobilität

Habe ich Ihre Neugier auf Mazedonien geweckt? Dann vielleicht noch etwas zum Organisatorischen: Für die Einreise aus der Schweiz genügt die Identitätskarte. Von Zürich aus werden von Air Prishtina Direktflüge nach Skopje und Ohrid angeboten. Alternativ ist natürlich auch eine Fahrt mit dem Fernbus oder dem Auto möglich. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, beachten Sie das streckenabhängige Mautsystem. Die Bezahlung kann nur bar direkt an den Mautstationen erfolgen. Eine gehobene Unterkunft finden Sie in Skopje bereits für umgerechnet 65 Schweizer Franken. Es gibt aber auch einfache Pensionen, die deutlich günstiger sind. Für Fahrten innerhalb des Landes empfehle ich Ihnen die preiswerten Busverbindungen. Züge fahren nicht so häufig, private Taxen und Kleinbusse sind dagegen problemlos zu finden und auch relativ günstig.


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