Eine meiner Städtereisen führte mich nach Budapest. Die Hauptstadt Ungarns liegt an der Donau und ist mit rund 1,7 Millionen Einwohnern die grösste Stadt des Landes. Westlich des Flusses liegt der Stadtteil Buda während sich Pest auf der östlichen Seite der Donau befindet. Nachdem ich viel über die Schönheit der Stadt und ihrer Bauwerke gelesen hatte, hat mich Budapest während eines verlängerten Wochenendes im Spätsommer in der Tat restlos begeistert. Der Direktflug von Zürich aus dauerte nur 1,5 Stunden.

Sehenswürdigkeiten in Budapest

Budapest

Das Parlamentsgebäude an der Donau

Wie eigentlich alle europäischen Hauptstädte gibt es auch in Budapest zahllose Sehenswürdigkeiten. Tatsächlich würde ich die gesamte Stadt als eine einzige grosse Sehenswürdigkeit bezeichnen. Direkt nach meiner Ankunft und dem Check-in im Hotel habe ich einen Spaziergang am Westufer der Donau gemacht. Mein Weg führte mich zunächst am berühmten Gellért-Bad vorbei. Auf dem Gellértberg habe ich die Zitadelle, eine alte Festung aus dem 19. Jahrhundert, und die Freiheitsstatue besichtigt. Wenige Gehminuten nördlich liegt auf dem Burgberg der imposante Burgpalast mit dem Historischen Museum und der Nationalgalerie. Die alten Gebäude sind wirklich sehenswert. Von der Burg aus haben Sie einen fantastischen Blick zur Donau und auf das Ostufer des Flusses. Wie der Uferbereich der Donau und die Zitadelle gehört der gesamte Burgberg mit dem Palast zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Nach dem Abstieg vom Burgberg bin ich mit der Tram zur Margaretenbrücke gefahren. Die Strecke führt direkt am Ufer der Donau entlang. Über die Margaretenbrücke habe ich anschliessend den Fluss in Richtung des Stadtteils Pest überquert. Von der Brücke aus bietet sich ein toller Blick auf die Donau. Auf der östlichen Seite des Flusses sieht man das Parlamentsgebäude, auf der westlichen Seite befindet sich der Burgberg. Lohnenswert ist von hier aus ein Abstecher auf die Margareteninsel. Hierfür biegen Sie in der Mitte der Brücke Richtung Norden ab. Die Insel inmitten der Donau verfügt über sehenswerte Parkanlagen und lädt zum Ausruhen ein. Zurück zum Hotel bin ich vom Bahnhof Nyugati pályaudvar aus mit der Metro gefahren. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, zuvor den Bahnhof zu besichtigen. Der Bau aus den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts begeistert schon von aussen mit seiner riesigen Glasfassade. Das Café im Wartesaal lädt zu einem schönen starken Kafi in historischem Ambiente ein. Entworfen wurde der Bahnhof übrigens von Gustave Eiffel, dem Architekten des Pariser Eiffelturms.

Für den zweiten Tag meiner Städtereise nach Budapest habe ich mir die Besichtigung des östlichen Stadtteils Pest vorgenommen. Vom Hotel ging es mit der Metro zur Station Kálvin tér. Diese liegt etwas südlich der Innenstadt. Mein Fussweg führte mich vorbei am Ungarischen Nationalmuseum zunächst zur Grossen Synagoge, auch Synagoge der Dohánystrasse genannt. Mit ihren rund 3’000 Sitzplätzen ist sie das grösste jüdische Gotteshaus in Europa. In der Innenstadt habe ich mich durch die vielen kleinen Gassen treiben lassen. Für mein leibliches Wohl war hier mehr als ausreichend gesorgt. Unzählige Restaurants und Cafés bieten ihre Speisen und süssen Spezialitäten so reichhaltig an, dass sicherlich einige Stadtbesuche notwendig wären, um alle diese Leckereien zu verkosten. Ziel meines Spaziergangs war an diesem Tag die Andrássy-Strasse, zu Ungarisch Andrássy út. Unter diesem berühmten Boulevard verläuft mit der Földalatti die älteste U-Bahnstrecke auf dem europäischen Kontinent. Boulevard und U-Bahnstrecke wurden im Jahre 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Historische Thermalbäder von Budapest

Budapest

Das berühmte Gellért-Bad

Die ungarische Hauptstadt ist berühmt für ihre jahrhundertealte Bäderkultur. Besuchen Sie unbedingt eines der historischen Thermalbäder, wenn sie in Budapest sind. Für die Bewohner der Stadt sind die Bäder soziale Treffpunkte. Wie man sich bei uns im Café trifft, gehört für die Budapester das regelmässige Bad mit Freunden, Familie oder auch Geschäftspartnern zum Alltag. Das wohl berühmteste Thermalbad Budapests ist das Gellért-Bad. Das im Jugendstil erbaute Gebäude nutzt die Quellen des Gellértbergs. Neben einem Sprudelbad verfügt es auch über ein Wellenbad. Mir persönlich hat das etwas grössere Széchenyi-Bad noch besser gefallen als das Gellért-Bad. Es liegt direkt im Stadtwald und wurde bereits im 19. Jahrhundert erbaut. Dort finden Sie neben einem Strandbad auch ein Erlebnisbecken mit zahlreichen Strudeln und einen Strömungskanal. Beim Besuch im Schwimm- oder Thermalbad sollten Sie berücksichtigen, dass die Schwimmbäder üblicherweise von Männern und Frauen gemeinsam genutzt werden können. Die Thermal- und Dampfbäder sind in der Regel nach Geschlechter getrennt.

Günstig in Budapest unterwegs mit der Budapest Card

Für das Benützen von Strassenbahnen, Bussen und der Metro bietet sich die Budapest Card an. Diese ist mit einer Gültigkeit von 24, 48 und 72 Stunden erhältlich. Sie berechtigt zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Gleichzeitig erhalten Sie mit ihr unter anderem kostenlosen oder ermässigten Eintritt in Museen, ermässigte Preise in Restaurants und Führungen in den Stadtteilen Buda und Pest. Im Hinblick auf alle enthaltenen Vergünstigungen sind die Karten wirklich kostengünstig. Die unterschiedlichen Varianten kosten 2016:

– 24-Stunden Karte: 4.900 HUF (16,95 CHF)
– 48-Stunden Karte: 7.900 HUF (27,33 CHF)
– 72-Stunden Karte: 9.900 HUF (34,25 CHF)

Mit der Budapest Card sind Sie in Budapest besonders günstig unterwegs. Im Internet sind die Karten sogar mit einer Preisreduzierung erhältlich.


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Kategorien: Ratgeber

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